Aktuell

7. Januar 2013 um 15:18

Sicherheit am Bahnübergang

Nachdem vor Weihnachten ein Achtjähriger an der Dorotheenstraße vor eine Straßenbahn lief und verletzt wurde, diskutiert man nun in der Stadt über bessere Verkehrssicherheitsmaßnahmen. Die Gefahr an der betreffenden Stelle besteht darin, dass die Bahngleise zwischen den Fahrbahnen der Autos liegen. Leuchtet nun die Ampel an der Straße für Fußgänger grün, bedeutet das nicht, dass auch die Überquerung der Gleise freigegeben ist. Bisher wird man mit einem Blinklicht gewarnt, sofern sich eine Bahn nähert.

Die Stadt wägt verschiedene zusätzliche Signale ab, ist aber noch zu keinem Schluss gelangt. Was wünscht Ihr Euch für die Sicherheit an der Dorotheenstraße? Reicht das bisherige Blinklicht?

4 Kommentare

  1. Mein Ältester ist 7, sein Schulweg geht über die Dorotheenstraße. Schon für Erwachsene ist das mit höchster Konzentration verbunden.

    Was ich mir wünschen würde, wäre eine sichere Passage über alle Spuren in einem Mal und ohne zu rennen. Für jede einzelne Überquerung muss man gesondert Acht geben.

    Zudem würde ich es begrüßen, wenn die Orangephase für Fußgänger generell abgeschafft wird. Denn der Übergang von Rot für Autofahrer zu orange für Fußgänger ist nur ein Wimpernschlag. Und sehr häufig kommt es vor, dass ein Autofahrer noch schnell aufs Gas tritt. Nicht selten ist es da schon rot und Orange für Fußgänger. Ich hab schon oft gesehen, wie manche Fußgänger, die es in dem Fall auch zu eilig hatten, um ein Haar angefahren worden wären. Kinder sind aber nun einmal manchmal ungeduldig oder nicht immer hundertprozentig aufmerksam. Dem könnte die Ampelsituation dort in der Tat besser Rechnung tragen.

  2. Ich finde die Gelbphase für Fußgänger super und kann deine Kritik daran nicht wirklich nachvollziehen, sie ist auch inhaltlich einfach falsch.

    Bloß nicht abschaffen!

  3. FlingPflanze sagt:

    Fast jeden Tag erlebe ich an dieser Kreuzung (besonders morgens) üble Situationen, in denen Auto- und vor allem Lastwagenfahrer nochmal richtig gasgeben und eindeutig bei rot über die Kreuzung brettern oder Auflieger von Sattelschleppern an den Bordstein knallen, alles haarscharf an der Nase vorbei. Auch beim Abbiegen gibt es immer wieder Beinahe-Unfälle, von der Straßenbahn ganz abgesehen… Jetzt wo es morgens noch dunkel ist, ist die Gefahr für Kinder besonders groß.

    Eine Maßnahme wären sicher Blitzanlagen, auch wenn sie nur punktuell wirken. Auf Nachfrage bei unserem Stadtteil-Polizisten wird sowas aber erst genehmigt, wenn es “genügend” Unfälle an einer Stelle gegeben hat…

  4. Ich bin nicht der Meinung, dass man erst solange warten sollte bis “genügend” Unfälle passiert sind! Die Stadt muss hier die Schutzplicht ihrer Bürger wahrnehmen.
    Eine Optimierung der Lichtsignalsteuerung ist hier nur ein halbherziger Schritt. Wenn ich morgens meinen Sohn zur Schule bringe, erlebe ich es immer wieder, dass Autofahrer im Stress des morgendlichen Berufsverkehrs über rot fahren.
    Straßen sollten so gestaltet sein, dass Sie für alle Verkehrsteilnehmer sicher sind. Der Autofahrer muß erkennen können, dass er Rücksicht nehmen muß. Und er sich nicht auf einer Rennstrecke befindet.

    Im übrigen befürchte ich jedoch, dass wir uns hier im Kreis drehen. Seit Jahren wird darüber diskutiert. Aber jede Bemühung die Stadt dazu zu bewegen, an dieser Stelle etwas zu ändern, endet in eben solchen Halbherzigkeiten.

    Vor zwei Jahren haben wir genau in diesem Forum über diesen Missstand diskutiert. Leider hat sich nichts verändert:

    https://www.flingern.net/2010/09/hoffnung-fur-kamikaze-kreuzung-ackerstrase-dorotheenstrase/

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