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19. Juni 2011 um 21:09

Neues Super-Restaurant? Im La Baracca ordert der Gast online am Tisch

Bestellung per Touch-Screen

Seit Wochen wird an der Grafenberger Allee gearbeitet. Da, wo das Kytaro war, verkünden große Banner, dass hier bald das “La Baracca” eröffnet, verhindern aber gleichzeitig, Details zu erspähen. Für den Sommer ist die Eröffnung des neuen Italieners in Flingern geplant. Das dahinter steckende Konzept ist so innovativ, dass es sogar der aktuellen WitschaftsWoche eine Geschichte wert war. Wir fassen zusammen:

Kopf hinter “La Baracca” ist Mark Korzilius, (47 Jahre), der Erfinder von vapioano. Die Kette betreibt heute 90 Filialen in 22 Ländern,  Korzilius ist längst ausgestiegen, das Tagesgeschäft war ihm zu stressig, heißt es. Stattdessen widmet er sich seinem neusten Projekt. Das “La Baracca” wird ein Italiener der gehobenen Klasse, der Clou: Bestellen kann der Gast am Tisch per Touchscreen, Displays informieren auch über Zutaten, bei den 84 angebotenen Weinen kann man sich online über Anbaugebiete und weitere Details informieren. Serviert wird nicht durch Keller, die heißen jetzt Stewards.

Ach ja: Insider schätzen die Kosten für das “La Baracca” auf 1,8 Millionen Euro – ins erste vapiano sollen 1,4 Millionen Euro geflossen sein, schreibt die WiWo. Na dann: guten Appetit!

2 Kommentare

  1. … ich bin mal gespannt und freue mich (insb. auf die weintestbar) – allerdings befürchte ich nach den vielen artikeln aufgrund des pilotladens in münchen, dass es eher stressig wird als gemütlich … aber irgendein ruhigeres stündchen wird sich schon finden (dafür haben wir´s dann ja nicht so weit ;-))!

  2. Habe das La Baracca in Düsseldorf besucht und finde: Das einzig italienische ist der Name und die Weine.

    Italienisches Feeling kommt hier keines auf, und ein Italiener wird sich hier bestimmt auch nicht wie zu Hause fühlen.

    Der Service war nett. Speisekarte und Speisen haben nicht überzeugt.

    Das Konzept lässt sich allerdings gut mit München, Düsseldorf und Hamburg vereinen. Es gilt wie immer der krampfhafte versuch diese südländische Leichtigkeit einzufangen, aufzusetzen und nachzuahmen.

    Echtes Lebensgefühl ist Kommunikation zwischen Menschen (Sowohl mit einer Servicekraft -die mal Berater, mal Seelsorger oder Entertainer sein kann- als auch mit der Begleitung) und keine Interaktion mit Computern…

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